pechstein_selbstbildnisMax Pechstein (1881-1955) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus, der heute besonders mit seiner Mitgliedschaft in der Künstlergruppe Brücke assoziiert wird. Pechstein stieß im Frühling 1906, als erfolgreicher Absolvent der Akademie, zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe. 1907/08 verbrachte er ein Jahr in Italien und Frankreich, und zog anschließend direkt nach Berlin.

Dort verdiente er zunächst als Dekorationsmaler sein Brot, bis er schließlich in der Lage war, sich von seinen Bilderverkäufen zu ernähren. Trotz der räumlichen Trennung war Pechstein ein wichtiger Teil der Brücke.

weiterlesen »

„Wände her für Max Pechstein!“

Eröffnung des Max-Pechstein-Museums am: 12. April 2014, 13:00 Uhr
Kunstsammlungen Zwickau e.V., Lessingstraße 1, 08058 Zwickau

weiterlesen »


Werkverzeichnis der Ölgemälde Max Pechsteins

Max Pechstein war in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts einer der prominentesten Vertreter der expressionistischen Avantgarde in Deutschland. Innerhalb der »Brücke« Gemeinschaft nahm er eine Sonderstellung ein: 1906 stieß er als erfolgreicher Absolvent der Dresdner Akademie zu der Gruppe, reiste 1907 nach Italien sowie für mehrere Monate nach Paris, und zog anschließend direkt nach Berlin, wo er 1910 einer der Mitbegründer der »Neuen Sezession« wurde.

Pechstein befand sich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges in der Südsee, gehörte zum Kunst-Establishment der Weimarer Republik und erlebte 1937 die Beschlagnahme seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen durch die Nationalsozialisten.

weiterlesen »